Im Westen Europas

Wir konnten es nicht lassen, für kurzentschlossene sind wir dieses Jahr nochmal aufs Schiff gestiegen und dem Alltag entflohen. Eine Reise zum Abschalten und wieder runter kommen, etwas Seegang und passendes herbstliches Wetter begleiten uns an der Westküste Europas. Mit der S-Bahn zur AIDAsol im Hamburger Hafen, ein Heimspiel für uns, und los gehts nach Frankreich wo wir in Le Havre leider keinen Ausflug nach Rouen machen konnten, da der Französische Gedenktag von 1918 sehr spontan in den Kalender eingetragen wurde, und somit natürlich alles geschlossen hat... :( Nunja .....

 

Le Havre (Frankreich), ein Ort der Tristesse. Beton soweit das Auge reicht, für einen "gestrandeten" Touristen am Nationalfeiertag wenn alles geschlossen hat, kein Ort zum verweilen. Glück im Umglück, wir haben wie immer das GPS Gerät mit dabei und finden so immerhin die noch einigermaßen interessanten Ecken Le Havres.

 

Auf der anderen Seite des Ärmelkanals in Southampton (Groß Britanien) war unsere eigentliche Idee in das Windsor Castle zu fahren, auch hier wurden wir leider wieder umdisponiert und haben uns somit Englands erste Hauptstadt angesehen, Winchester. Keine schlechte Alternative, das Wetter spielt mit und wir können den südenglischen Herbst-Charme genießen.

 

Mit Guide Frank, man könnte auch Komiker Frank sagen, erkunden wir Brüssel (Belgien). Los geht es in Zeebrügge per Bus in die "Hauptstadt Europas". Sie ist es nicht wirklich wird aber gerne so genannt. Mit Witz und Charme bekommen wir unsere wichtigsten Infos und können Brüssel nach einer kleiner Führung alleine erkunden. Mein eigentlicher Wunsch, mich am Atomium auszutoben wurde nicht erfüllt, aber in der Innenstadt gabs als Entschädigung reichlich Belgische Schokolade. ;) Das Wetter ist wieder wie für uns gemacht und so macht entdecken natürlich Spaß!

 

Dass man im Herbst natürlich nicht jeden Tag tolles Wetter haben kann, zeigt uns Amsterdam. Immer wieder Regen und die Gefahr von einem Fahrrad oder Roller überfahren zu werden. Rote Ampeln sind kein Hinderniss, außer für Fußgänger. Wir schlendern zwischen den Grachten, China Town, dem großen Marktplatz mit dem National Monument und Madame Tussauds hin und her, finden rein zufällig das Rotlichtviertel Amsterdams und versuchen irgendwie hinter die Holz-Klogg logik zukommen. Ich glaube, hier müssen wir nochmal wieder kommen!

 

Somit ist das Reisejahr 2013 wohl endgültig abgeschlossen. Diese Woche an der Westküste Europas war ein gelungener Jahresabschluss mit viel Zeit zum entspannen und relaxen. So kann es gerne in 2014 weiter gehen! Ahoi.