USA - New York und Neuengland im Frühling

Ein Roadtrip entlang der Ostküste Amerikas.

7 Staaten, 1x Zugfahren für Europäer, 3800km im SUV  und ein Hauch von Freiheit!

- New York - Rhode Island - Massachusetts - Maine - New Hampshire - Vermont - Connecticut

 

Manhattan vom Top of the Rock
Manhattan vom Top of the Rock

Unsere Reise startet püntklich zum Osterfest in New York City, wir wohnen in Brooklyn und können fußläufig die Brooklyn Bridge erreichen um nach Downtown Manhattan zu gelangen. Bereits am Anreisetag müssen wir nochmal an den Eastriver um die Skyline von Manhattan zu bestaunen. Es gibt eigentlich nichts Vergleichbares, was wir bis hierher erlebt haben.

4 Tage New York sind nicht viel, somit beginnen unsere Tage nicht nur durch den Jetlag besonders früh, sondern auch um wirklich jede Minute auskosten zu können. Die Stadt präsentiert sich uns eingehüllt in warme Frühlingssonne. Die Glasfassaden spiegeln und reflektieren die Sonnenstrahlen in alle Himmelsrichtungen, so dass wir selbst zwischen den Wolkenkratzern noch eine gehörige Portion Sonne abbekommen.

 

Statue of Liberty
Statue of Liberty

Wie immer, bringt solch eine Reise neue Erkenntnisse. 1. Sind die Gebäude noch so hoch, heißt das nicht, dass man sie immer und von überall sehen kann, geschweige denn, dass man sie ordentlich fotografieren könnte  und 2. Im Kopf der nur 45m hohen Freiheitsstatue ist verdammt wenig Platz. Erst wenn man vor der Grünen Dame steht bzw. sich in ihrem Innern nach oben bewegt und im Kopf/Krone angekommen ist stellt man fest, dass einfach alles Andere noch viel viel größer ist! Wie beeindruckend müssen dann die Twin Tower des World Trade Centers gewesen sein? Gewaltig!

 

Es bieten sich viele Panoramen über die Stadt, wir haben uns für das Rockefeller Center entschieden. Vom Top of the Rock kann man fast ungestört in alle Himmelsrichtungen schauen. Von Ellis Island hat man auf die Südspitze Manhattans eine wundervolle Aussicht, die man auch von der Circle Line aus genießen kann. Egal wo man sich befindet, staunen kann und darf man hier überall! Und sei es nur die Tierwelt die sich im Central Park absolut ungestört prachtvoll entwickelt. ;)


Die schroffe Küste Neuenglands (Maine), die Weite des Antlantiks, die Ruhe der Natur, die schier endlose Küstenlinie, Wälder soweit das Auge reicht, einfach traumhaft! Nicht nur im Indian Summer, sondern auch die anderen Jahreszeiten haben ihren Reiz, auch wenn noch etwas an Trouble fehlt und so einige "Attraktionen" in der Nebensaison nicht vorhanden sind, können wir komplett abschalten und einfach nur genießen. Neben den vielen Leuchttürmen Neuenglands ist die eigentliche Faszination die Küste selber. Okay, das Wetter ist nicht mehr wie in New York, aber zumindest regnet es nicht jeden Tag! ;) Einzig der Acadia National Park auf Mount Desert Island im äußersten Nord Osten der USA hat die volle Unterstützung von Petrus!

 

Neben reichlich Wald gibt es noch verdammt viel Wasser. Die Schneeschmelze ist zwar fast abgeschlossen aber die Flüsse und Bäche sind gut gefüllt. Wir wandern durch viele Wälder, stoßen dabei auf die letzten Schnee- und Eisreste und entspannen beim Rauschen der teilweise echt atemberaubenden Wasserfälle. Gleichzeitig braucht es viele Brücken, um über das Wasser zu kommen. So findet man in New Hampshire und Vermont von Beidem reichlich. ;) Vor allem Covered Bridges, also überdachte Brücken.

 

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende.  Unser Reiseabschluss: Whale Watching auf Cape Cod. Nach riesigen Glas- und Stahlbauten, endlosen Highways, tiefen Wäldern, strömenden Bächen, keinen wilden Tieren, viel Fastfood, vielen netten und hilfsbereiten Menschen, einem Knöllchen und 18 wunderschönen Tagen geht es zurück nach Hause. ;) Schade eigentlich.... aber es hat sich gelohnt! Das wird wohl nicht das letze Mal gewesen sein... *lechz* ;)

 

Central Park und Skyline New York City
Central Park und Skyline New York City